––––Interview– (Archivversion) «Alle in einem Boot

Dierk Filmer, neues Mitglied im Präsidium des IVM

?Seit Mai sind Sie Mitglied im Präsidium des Industrieverbands Motorrad (IVM) und dort der erste Vertreter der Zubehörindustrie überhaupt. Warum?Der Bekleidungs- und Zubehörbereich hat ein Volumen von etwa 2,3 Milliarden Mark erreicht. Schon deshalb sollten Vertreter im Präsidium des Interessenverbands sitzen. Außerdem zahlen die Mitglieder Beiträge in den IVM und wollen Einfluß nehmen, wohin die Reise geht und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Der IVM bestand zunächst nur aus ordentlichen Mitgliedern, den Motorradherstellern, später kamen Zubehörlieferanten als Fördermitglieder hinzu. Ich will nicht sagen, daß es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft war, aber jetzt sollen die Gruppen mehr und mehr zusammenwachsen, und dafür stehe ich auch ein. ?Was wollen Sie als Präside erreichen?Ich trete für noch mehr Partnerschaft zwischen Lieferanten und Einzelhandel ein, das ist auch zum Vorteil für alle Motorradfahrer. Wir sitzen nämlich alle in einem Boot. Dieser relativ kleine Markt, der häufig unter Druck gerät, dem vielfach mit der Gesetzesknute gedroht wird, erfordert ein starkes Wir-Gefühl. Das Ziel ist, die Regularien auf ein Minimum zu beschränken.

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