200 Meilen von Daytona (Archivversion) Wasserfall

Die 55.Auflage des 200-Meilen-Rennens im amerikanischen Daytona fiel zunächst einmal ins Wasser. Starke Regenfälle verhinderten die Austragung zum ursprünglichen Termin am 10.März. Wegen der schlechten Wetterlage mußte sich die Rennleitung schweren Herzens entschließen, die traditionelle Saisoneröffnung der Superbikes um eine knappe Woche auf Samstag, den 16.März zu verschieben.Das Training hatte Ducati-Werkspilot Troy Corser dominiert. Trotz orkanartiger Windböen pulverisierte der Australier mit 1.49,387 Minuten die Trainingsbestzeit von Scott Russell aus dem Vorjahr. Russell selbst, der bereits dreimal in Daytona gewann und inzwischen von den Superbikes in die 500er Grand Prix-Szene gewechselt ist, gab in Florida ein Gastspiel auf der brandneuen Suzuki GSX-R 750. Er wurde im Training mit gut einer Sekunde Rückstand auf Corser Zweiter. Damit war er schnellster Vierzylinder-Pilot. Von den 80 Fahrern, die sich für die 200 Meilen qualifizierten, saßen 32 auf einer Suzuki. Das Honda-Werksteam mit Weltmeister Carl Fogarty und Aaron Slight war ebenso wie der neue Ducati-Star John Kocinski bei der WM-Generalprobe in den USA nicht dabei. Mehr über den verschobenen 200-Meilen-Klassiker im nächsten Heft.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote