24 Stunden von Le Mans (Archivversion) Frohe Ostern

Ein gelungenes Osterfest gab´s für Kawasaki beim traditionellen 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans. Vor 75 000 Zuschauern siegte das italienisch-belgisch-englische Fahrertrio Bontempi, d´Orgeix und Morrisson auf der Vorjahres-Werksmaschine mit einer Runde Vorsprung auf das französische Yamaha-Team Morillas/Deletang/Nicotte. Platz drei ging an die Honda-Mannschaft Vieira/Lavieille/Costes.Bis am frühen Sonntag morgen saß den Kawasaki-Piloten allerdings eine Suzuki im Nacken. Die neue GSX-R 750 gab bei ihrem Langstrecken-Debüt eine starke Vorstellung, ehe Peter Goddard, der zu ersten Mal ein 24-Stunden-Marathon bestritt, um sieben Uhr nach einem Boxenstopp das Motorrad nicht mehr starten konnte - mangelnde Kompression. Ein durchgebrannter Ventilsitz entpuppte sich als Ursache des Übels und machte einen zeitraubenden Wechel des Zylinderkopfs notwendig. Am Ende kamen Goddard und seine Kollegen Rymer und Gomez immerhin noch auf Platz sieben.Für Kawasaki war der Sieg nach der Suzuki-Panne allerdings noch nicht sicher. Knappe vier Stunden vor Schluß sprang Jehan d´Orgeix auf der Zielgeraden die Kette ab, später mußte sein Kollege Piergiorgio Bontempi noch zweimal wegen eines gebrochenen Lenkungsdämpfers an die Box. So schrumpfte der Vorsprung bis ins Ziel auf eine Runde.

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