A1-Indoor-Supermotard (Archivversion) Klopf aufs Holz

Frankreich hat mit dem Guidon d’Or ein famoses Hallenspektakel etabliert. Nun ist Österreich, normalerweise für den Opernball berühmt, mit dem A1-Indoor-Supermotard auf dem besten Weg, den Franzosen in Sachen Hallen-Motorsport Konkurrenz zu machen. Bereits zum dritten Mal kam ein hochkarätiges, internationales Fahrerfeld zusammen, um es in der Wiener Stadthalle qualmen zu lassen. Und wie beim Opernball mussten die Hauptdarsteller auf rutschigem Holzboden Haltung bewahren. Nicht leicht für die Fahrer - die richtige Wahl von Slicks und Regenreifen entschied letztlich, wer es krachen lassen konnte und wer in die Banden krachte. Der belgische Vizeweltmeister Gerald Delepine (Vertemati) und der junge, wilde Tscheche Petr Vorlicek (KTM) bewegten sich am souveränsten auf dem Parkett und holten sich den Tagessieg am Samstag beziehungsweise am Sonntag. Favoriten wie Eddy Seel, Jürgen Künzel oder auch Lokalmatador Klaus Kinigadner fanden hingegen nicht recht in den Takt.

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