Abgasuntersuchung (Archivversion) Jetzt wird es ernst

Die Abgasuntersuchung für Krafträder (AUK), die ab Januar 1989 erstmals zugelassen worden sind, wird ab 1. April Teil der zweijährlichen Hauptuntersuchung. Gemessen wird der Kohlenmonoxid-Gehalt im Leerlauf, der bei Bikes mit geregelten Kat 0,3 Volumenprozent und bei allen anderen 4,5 Volumenprozent nicht überschreiten darf. Daneben können Hersteller für einzelne Modelle andere Angaben machen. Für rund 50 Prozent der Endschalldämpfer sind zur Prüfung gasdichte Adaptoren notwendig, die bis April ausgeliefert sein sollen. Neben den Prüforganisationen wie TÜV, Dekra oder Gtü, die die AUK zu einem Preis zwischen 16 und 23 Euro offerieren, können auch Werkstätten den Service anbieten. »Das ist ein Marketingtool. Fahrer, egal welcher Marke, können zu uns kommen. Zudem können wir den Motor einstellen«, sagt Yamaha-Händler Hans-Jürgen Weinrich aus Dortmund. Noch offen: Grenzwerte für Bikes mit Nachrüstschalldämpfern ohne Kat.

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