Abgerissene Schrauben (Archivversion) Jetzt geht’s los

Knack und ab. Kein schönes Geräusch, wenn eine Schraube abreißt. Wie läßt’s sich vermeiden? Und wie geht’s weiter, wenn es doch passiert ist?

Manchem Schrauber passiert es nie. Andere dagegen haben weniger Glück, für sie sind beim Bastelstündchen abgerissene Schraubenköpfe schon fast normal. Da drängt sich der Verdacht auf, daß es gar nicht so viel mit Glück zu tun hat, ob eine Schraube abreißt oder nicht. Prinzipiell: Der Schraubenkopf kann beim Lösen abreißen, weil die Schraube festgebacken ist, oder beim Festziehen, weil die Schraube gefühllos angeknallt wird.Festgebackenen Schrauben sollte man zuerst einen Schlag auf den Kopf versetzen, da so häufig schon die Verspannung gelöst wird. Dreht sich dann immer noch nichts, hilft meist das Erhitzen mit einer Lötlampe, da sich hierdurch der umgebende Werkstoff stärker ausdehnt als die Schraube selbst. Um ein Abreißen beim Festziehen zu vermeiden, sollte vor allem unerfahrene Schrauber einen Drehmomentschlüssel verwenden. Und wenn’s doch passiert ist und der Schraubenrest partout nicht raus will? Dann gibt’s nur noch eins: komplett ausbohren und einen Gewinde-Einsatz verwenden - wie das funktioniert, stand in MOTORRAD 1/1996.

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