Acht Stunden von Suzuka/J (Archivversion) Hondas Top Ten

Yamaha-MotoGP-Held Colin Edwards sollte zusammen mit Superbike-Superstar Noriyuki Haga nach neun Honda-Erfolgen in Serie endlich wieder den in Japan
extrem Prestige trächtigen Acht-Stunden-Klassiker auf der in Honda-Besitz befindlichen Suzuka-Piste gewinnen. Die beiden waren 1996, ebenfalls auf Yamaha, das letzte Nicht-Honda-Team, welches dort siegreich sein konnte.
Ein guter Plan von Yamaha also – aber er klappte nicht. Bereits in der ersten Runde musste Edwards nach einer Kollision mit einem Gegner zu Boden. Zunächst konnte er weiterfahren, doch ein Folgeschaden zwang ihn noch in seinem ersten Turn dazu, die R1 an der Box abzustellen, bevor Haga-san überhaupt zum Einsatz gekommen wäre.
Damit war früh der Weg frei für die zahlreiche Honda-Armada, von denen sich am Ende die FCC-TSR-Crew Shinichi Itoh/Takeshi Tsujimura durchsetzen konnte und den zehnten Acht-Stunden-Sieg für Honda in Serie holte, vor ihren Markenkollegen Yoshiteru Konishi/Takashi Yasuda und der besten Suzuki mit den auch in Europa bekannten
Nobuatsu Aoki/Akira Watanabe.
Bestplatziertes Stammteam der Endurance-WM war Yamaha Austria mit den
Fahrern Gwen Giabbani/Igor Jerman/Sébastien Scarnoto auf Rang zehn. Das stärker
eingegeschätzte Suzuki-Castrol-France-Team fiel nach drei Stürzen weit zurück. Ebenso blieb das Bolliger-Kawasaki-Team aus der Schweiz nach einem Motorschaden ohne Punkte.

WM-Stand: 1. Suzuki Castrol 115 Punkte, 2. Yamaha Austria 94, 3. Team Fagersjo-el Suzuki 68.

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