ADAC beim Nürburgring als Bieter ausgeschieden ADAC aus dem Rennen

Der ADAC ist aus dem Bieterverfahren um den bankrotten Nürburgring ausgeschieden. Offenbar, weil das Angebot zu niedrig war. Die Insolvenzverwalter verweisen auf höhere Gebote.

Foto: Jahn

Er sei über die Absage sehr irritiert, gab ADAC-Präsident Peter Meyer angesichts des Ausschlusses aus dem Bieterverfahren um den insolventen Nürburgring mit Bedauern zu Protokoll.

Die mit dem Bieterverfahren beauftragten Parteien hätten offenbar nur die kurzfristige Gewinnmaximierung  im Auge, und zwar ohne an die Folgen für die Menschen in der Region zu denken. Für den ADAC sei der Nürburgring ein automobiles Kulturgut. Darum stehe man auch weiter für Gespräche zur Verfügung, betonte ADAC-Sprecher Kay-Oliver Langendorff. Allerdings werde das aktuelle Angebot - um welche Summe es sich handelt, ließ Langendorff offen - keinesfalls erhöht werden. Experten gehen von einer möglichen Kaufsumme um die 100 Millionen Euro für Rennstrecke und Freizeitpark aus.

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