ADAC-Junior-Cup 2005 (Archivversion) Viel Eigeninitiative gefragt

Der Red-Bull-Rookies-Cup ist tot – es lebe der ADAC-Junior-Cup. So lautet das neue Konzept des Automobilclubs für die Nachwuchsförderung im Motorrad-Straßenrennsport. Drei Jahre lang wurde in dem hauptsächlich von Honda, dem ADAC und einem Energy-Drink-Hersteller getragenen Rookies-Cup beispielhafte Jugendarbeit geleistet – das Projekt erwarb sich allenthalben großen Respekt. 2005 wird es nicht
fortgesetzt. Weil es auf drei Jahre geplant war, sagt der ADAC. Dass Honda gerne weitergemacht hätte, änderte an der Entscheidung nichts.
Was bedeutet das für Jugendliche, die mit richtigen Motorrädern in den Straßenrennsport einsteigen wollen?
Zunächst einmal mehr Eigenverantwortung. Denn die Teilnehmer des bisherigen Red-Bull-Rookies-Cup bekamen zum Preis von 10000 Euro ein Komplettpaket gestellt, das neben einem echten Honda-RS-125-Production-Racer mit 45 PS und der Rennbekleidung vor allem die professionelle Anleitung durch Techniker-Legende Sepp Schlögl und Ex-GP-Pilot Adi Stadler enthielt. Stattdessen sind die rennwilligen Youngsters jetzt
auf sich selbst gestellt. Als einziges
homologiertes Motorrad steht für den theoretisch markenoffenen Junior-Cup die straßenzulässige Aprilia RS 125 (35 PS) zur Verfügung, die Teilnehmern zum Sonderpreis von 3990 Euro angeboten wird. Für eine komplette Cup-Saison
inklusive Motorrad rechnet der ADAC mit Kosten von etwa 11000 Euro.
Mitmachen können Jungs und Mädchen im Alter zwischen 13 und 21 Jahren, noch bis 4. März werden Anmeldungen entgegengenommen. Drei Viertel der rund 40 Startplätze waren jedoch Ende Januar bereits vergeben. abs
Termine ADAC-Junior-Cup 2005
20. bis 23. März: Einführungslehrgang in Magione/I, 14./15. Mai: Eurospeedway Lausitz, 4./5. Juni: noch offen; 18./19. Juni: Nürburgring; 2./3. Juli: Salzburgring/A; 29. bis 31. Juli: GP Sachsenring; 11./14. August: Speedweek Oschersleben; 17./18. September: Sachsenring; 1./2. Oktober: Hockenheim.

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