ADAC-Junior-MX-Cup (Archivversion) Wilde Jungs

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Diesen Wahlspruch nahmen sich die ADAC-Oberen um Sport-Koordinator Dieter Porsch anfangs der Saison 1996 zu Herzen - und ernteten mit dem damals neu kreierten ADAC-Junior-MX-Cup auf Anhieb Erfolg. Über 80 Youngster zwischen zehn und 15 Jahren meldeten sich spontan zur neuen Serie an.Und diese Saison das gleiche Bild: Mini-Crosser aus insgesamt acht Nationen sorgen für ein erfreulich hohes sportliches Niveau. Nach dem Aufstieg des letztjährigem Cup-Siegers Josef Dobes in den 125-cm³-OMK-Nachwuchspokal raufen sich derzeit vor allem Dennis Schröter und Daniel Sigl um die Thronfolge. Wobei beim Siegen freundschaftlich abgewechselt wird. Zwei Siege und zwei zweite Plätze buchte Dennis, und Daniel hätte genauso gepunktet, wäre er beim Auftakt-Rennen in Odenheim nicht ausgefallen.Wie dem auch sei, mit 14 beziehungsweise 15 Jahren gehören die beiden Honda-Piloten schon zu den Routiniers - zumindest im Vergleich zum Küken des ADAC-MX-Junior-Cups. Denn das ist erst neun Jahre alt, heiß Max Nagl - und landete beim zweiten Cup-Lauf in Aichwald immerhin auf den Plätzen 24 und 35.Stand des ADAC MX-Junior-Cup nach zwei von fünf Veranstaltungen: 1. Dennis Schröter (Crinitz) Honda 74 Punkte, 2. Daniel Sigl (Apolda) Honda 57, 3. Steffen Leopold (Sulz) Kawasaki 50, 4. Maurice van Kasteren (NL) Honda 46, 5. Christian Brockel (Lebusen Honda 46.

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