Aktien von Motorrad-Firmen: Kaufberatung (Archivversion) Börsenchinesisch

Börsianer achten zum Vergleich der Preiswürdigkeit auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Es wird errechnet, indem man den Aktienkurs durch den auf eine Aktie entfallenden Unternehmensgewinn teilt. Je niedriger es ist, desto »billiger« ist die Aktie. Aber Vorsicht: Wegen des großzügigen deutschen Bilanzrechts können sich Unternehmen etwa durch erhöhte Abschreibungen und Anlegen stiller Reserven arm rechnen.Weniger manipulierbar ist das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (KCV). Der Cash-Flow bezeichnet den Liquiditätsüberschuß, steht also für die selbsterwirtschafteten Mittel eines Unternehmens. Der Cash Flow je Aktie sagt also etwas über die Ertragslage einer AG aus. Je niedriger, desto günstiger ist die Aktie. Dagegen gibt der Substanzwert (Buchwert) und das sich daraus errechnende Kurs-Buchwert-Verhältnis eine Information über die Vermögenswerte (Immobilien, Maschinen, Patente und andere Vermögensgegenstände). Je niedriger es ist, desto günstiger ist die Aktie unter Substanzwertsgesichtspunkten. Schließlich ist noch die Dividendenrendite (in Prozent) von Bedeutung. Sie errechnet sich, indem man die jährlich ausgeschüttete Dividende mal 100 nimmt und das Produkt durch den Kurswert teilt. Die Dividendenrendite liegt meist niedriger als bei anderen Anlagen, kann sogar bei schlechter Ertragslage auch mal ganz ausfallen.

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