Alkoholverbot für Fahranfänger gefordert (Archivversion) Promille runter

Experten fordern: vier Jahre Probezeit und 0,0 Promille

Ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger hat der Verkehrsgerichtstag in Goslar gefordert. Die Null-Promille-Grenze soll während der Führerscheinprobezeit gelten, die das Expertengremium aus Verkehrsjuristen, Medizinern, Versicherungsleuten, Polizei- und Verwaltungsbeamten von derzeit zwei auf vier Jahre verdoppeln möchte. Verkürzungen sollen möglich sein: durch freiwillige Fortbildung, etwa Sicherheitstrainings. Während das Bundesverkehrsministerium wenig Sympathie für das Alkoholverbot zeigte, könnte die längere Probezeit, in der Verkehrsverstöße zu Zwangsnachschulungen, sogar zum Führerscheinverlust führen können, bald Realität werden. Bonn will zumindest die Bewährungsfrist für diejenigen verlängern, die in den ersten zwei Jahren auffällig geworden sind. mdl

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