Aluminium polieren (Archivversion) Do it yourself oder Profiarbeit?

Profis benutzen eine riesige Menge an Werkzeugen, kleinere Teile wie Deckel lassen sich aber auch im Do-it-yourself-Verfahren mit preiswerten Polierkits polieren. MOTORRAD berichtete in Ausgabe 23/1991 darüber (Nachbestellung über Telefon 07 11/182xxxxx). Einen empfehlenswerten Kit für 80 Mark gibt es beispielsweise bei Team Metisse (Telefon 0 54 75/2 06). Allerdings dauert das Polieren mit Hobby-Werkzeugen deutlich länger als mit kräftigen Profi-Maschinen, dabei ist es mindestens genauso dreckig. Außerdem läßt sich damit kaum eine absolut perfekte Oberfläche erzielen. Daher ist es eine Überlegung wert, ob man solche Drecksarbeit nicht dem Profi überläßt. Es gibt nur wenige Betriebe, die sich ausschließlich auf Polieren von Motorradteilen spezialisiert haben. Meistens sind sie Galvanikfirmen angekoppelt. Selbstverständlich bereiten aber auch die ausschließlichen Polierer Stahlteile für das Verchromen vor. Hier eine Auswahl an Adressen: Frank Fischer, 31226 Peine, Telefon 0 51 71/5 72 61; Stadtherr, 86551 Aichach, Telefon 0 82 51/5 06 19; HBF, 72760 Reutlingen, Telefon 0 71 21/32 13 86; Stoltmann, 21266 Jesteburg, Telefon 0 41 83/97 21 41; RGM Bikes Telefon 0 68 94/3 95 18; OTZ, 08056 Zwickau, Telefon 03 75/35 30 90; Custom Cars & Bikes, 64807 Dieburg, Telefon 0 60 71/54 99; Wetzel, 31737 Rinteln, Telefon 0 57 51/4 42 33.Die Preise richten sich nach dem Aufwand. Rahmen und Schwinge im Sichtbereich zu polieren wie beim Aufmacher-Rahmen kostet zum Beispiel bei Fischer 1000 Mark. Wer überall Glanz will, muß etwa 1400 Mark hinlegen. Ein Motordeckel wird schon ab zirka 70 Mark ein Glanzstück.

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