Andi und Armin – lieben Spaniens Wärme (Archivversion)

Januar, Vaihingen an der Enz, fünf Grad, Nieselregen. »Egal, in neun Stunden sind wir in Spanien unten.« Andi und Armin sind keine Tagträumer. »Wir wollten einen Motorrad-Standort im Süden, am liebsten irgendwo in Spanien, in der Nähe von Barcelona.« Klingt einfach, ist es auch. Immobilien angeschaut, Finca gekauft und finanziert. »Jetzt sind wir Häuslesbesitzer in Spanien.« Zum Trainieren im Gelände oder einfach mal Urlaub machen. Zuerst musste die Bude renoviert werden. Mittlerweile ziert ein offener Kamin den Wohnraum, der Pool lädt zum Planschen ein. »Jetzt können wir anreisen, die Mopeds ausladen und losfahren.« Andi, der bei Enduro-Wettbewerben mitmacht, gast über Schotterpisten und Waldpfade, fährt stundenlang Richtung Andorra. Am Abend tanzt er noch mit seiner Beta 250 REV 3 hinter dem Haus herum. »Ohne Karte solltest du dich nicht in den Pyrenäen rumtreiben.« Armin hat es schon erlebt – schieben, bis zum nächsten Dorf. »Die Leute hier sind so hilfsbereit, war dann überhaupt kein Problem, in einem Lebensmittelladen ein wenig Benzin zu bekommen.« Nach der Schieberei, bei einem Glas Rotwein am Pool, wird mit den Freunden die Route für den nächsten Tag besprochen.»Wie wäre es mit dem Dali-Museum in Figueras?« Januar, Spanien, fünfzehn Grad und Endurofahren, »so habe ich es mir vorgestellt«, kommentiert Andi.

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