Andrea Dovizioso (Archivversion) Auswärts-Sieg

Dem Italiener Andrea Dovizioso
gelang sein erster 250er-Sieg.

Es wurde laut am Circuit de Catalunya, als sich fünf Runden vor dem Ende des 250er-Rennens der spanische Lokalmatador Jorge Lorenzo an die dreiköpfige Spitzengruppe herangekämpft hatte und sich anschickte, in die Auseinandersetzung um die Podestplätze einzugreifen. Vorn waren fast das gesamte Rennen über Andrea Dovizioso, Alex de Angelis und Roberto Locatelli durchaus unterschiedlicher Ansicht darüber, wem der Platz auf der obersten Stufe des Siegertreppchens gebührt. Diese Frage klärte Dovizioso (Foto), als er sich zu Beginn der letzten Runde beherzt an Locatelli vorbeidrückte und den ersten Sieg seiner Karriere nicht mehr aus der Hand gab. Wenige Meter hinter ihm gerieten de
Angelis und Locatelli so heftig aneinander, dass sie kurz aus dem Tritt kamen – Lorenzo nutze die Gunst der Zehntelsekunde und schnappte sich die beiden unter dem Jubel der Fans.
Nach dem niederschmetternden Totalausfall des KTM-125er-Teams war auch das Resultat seiner Viertelliter-Piloten nicht dazu angetan, Harald Bartol, dem Renndirektor der
Österreicher, überschäumende Glücksgefühle zu bescheren. Platz sechs für Hiroshi Aoyama, Rang elf für Manuel Poggiali – das hatte zumindest Aoyama dieses Jahr schon besser
gezeigt, nicht nur bei seinem Sieg in der Türkei. abs

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