Aprilia in Finanznöten (Archivversion) Krisenmanagement

Volle Auftragsbücher, aber 250 Millionen Euro Schulden, Liquiditätsprobleme und große Teile der Belegschaft auf Kurzarbeit null – Aprilia steckt in der Krise. Jetzt
verhandeln die Italiener mit sieben Banken über neue Kredite, was eine Atempause bei der Suche nach einem finanzstarken Partner verschafft.
Der könnte laut Firmenboss Ivano Beggio sogar die Mehrheit in der Gruppe übernehmen; alternativ zieht der Unternehmer in Erwägung, Moto Guzzi zu verkaufen, »wenn das Angebot stimmt«. Weitere Aktionen im Krisenmanagement: Verhandlungen mit einem europäischen Hersteller über die gemeinsame Realisierung eines Motorrads, das Ende 2006 präsentiert werden soll, sowie mit einer Firma aus Fernost, für die
Aprilia Fahrzeuge für den europäischen Markt entwickeln könnte.

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