Aprilia-Krise (Archivversion) Die Kurve gekratzt

In letzter Minute nickten die Bankenvertreter: Dank
30 Millionen Überbrückungsdarlehens und eines neuen
Kreditrahmens bis 180 Millionen Euro kann der italienische Hersteller Aprilia weiter produzieren. Zuletzt hatten die Bänder stillgestanden, sowohl am Hauptsitz im Veneto als auch bei der Tochter Moto Guzzi am Comer See, weil das Geld für die Zulieferteile fehlte. Seinen Stuhl räumen musste der bisherige Präsident und Eigner Ivano Beggio, der die Marke über die letzten 30 Jahre aufgebaut hatte.
Er macht dem Professor für Wirtschaftsrecht Candido Fois Platz, bleibt aber im Verwaltungsrat von Aprilia und will
sich vornehmlich der Suche nach einem Partner für den angeschlagenen Konzern widmen. Als Interessenten gelten
Bombardier-Rotax, Piaggio sowie Zongshen aus China.
Ducati will ein Angebot für Guzzi machen.

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