Aprilscherze (Archivversion) Umkehrmotor

Eine Sensation in der Motorenentwicklung gelang den Ingenieuren
von Honda. Auslöser war die zunehmende Umweltverschmutzung durch Abgase und unverbrannte Spritrückstände in der Luft – vor allem im
Bereich viel befahrener Straßen. Es müsste doch möglich sein, dachte
sich Honda, diese Moleküle zu sammeln und als Brennstoff für ein entsprechend konstruiertes Triebwerk zu verwenden. Nach 25 Jahren Forschung gelang es endlich, den so genannten Umkehrmotor zur Serien-
reife zu bringen. Von außen sieht das Fahrzeug aus wie jedes andere Motorrad, doch die Abgase werden aus der Luft durch den Auspuff aufgesogen und im Motor in Benzin und reine Luft zurückverwandelt. Auf dem Foto sehen wir einen TÜV-Mitarbeiter bei einem Testlauf auf dem Motorenprüfstand. Bislang ungelöste Probleme: Alle zwei Stunden muss der volle Tank geleert werden, außerdem funktioniert das Triebwerk im ländlichen Raum aufgrund der sauberen Umgebungsluft und somit
mangels Abgasmolekülen
nur mit großen Leistungs
einbußen oder gar nicht.

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