Artikel über MOTORRADonline in Heft 20/1998

Surfen ohne Brett

Von der Tagesschau bis zu MOTORRAD – überall sieht man die Hieroglyphen, die mit www oder http eine Internet-Adresse im weltweiten Datenverbund einleiten. Dort kann man auf Computern von Firmen, Behörden oder Privatleuten stöbern wie in einer großen Bibliothek. Aber wie erhält man Zugang zum Internet? Die wohl einfachste Lösung bieten Grundig, Deawoo und Conrad. Für 800 bis 1000 Mark bekommt man eine Box, die nur mit der Telefonleitung, dem Fernseher und der Steckdose verbunden werden muß. Ein Account – die Einwahlerlaubnis – ist bei diesen Boxen meistens inklusive. Also einschalten, einwählen, fertig. Die flexiblere Lösung ist ein PC. Ein gebrauchter Pentium-Rechner reicht aus, um zügig im Internet zu surfen. Zusätzlich zum Computer braucht der Anwender noch eine Telefonleitung und ein Modem. Den Account bekommt man, ähnlich wie bei Mobiltelefonen (D1, D2 oder E-Plus), von verschiedenen Anbietern wie etwa T-Online, AOL oder Compuserve. Die benötigte Software gibt es übrigens bei allen kostenlos dazu.

Die Kosten
Internetboxen: 800 bis 1000 Mark
gebrauchter PC: ab 1500 Mark
Laufende Kosten pro Monat:
zirka 8 bis 30 Mark für den Account
und 10 bis 50 Mark Telefongebühren
Anzeige
Motorrad Zubehör

Die zunehmende Bedeutung des Internets haben nicht nur die Hersteller von Motorrädern, sondern auch einige Hersteller und Versandhändler von Motorradbekleidung und -zubehör erkannt. Sie bieten deshalb eigene Homepages im Web an. Dabei sind die Inhalte der einzelnen Sites recht unterschiedlich: Von der einfachen Adreßangabe bis zum kompletten Katalog mit Online-Bestellmöglichkeit reicht die Palette. Welche Homepages was bieten, haben wir von den in der Tabelle aufgelisteten Firmen für Sie getestet.

Nicht nur die Motorradhersteller, auch die Motorradzubehörhersteller und Händler haben Internet-Adressen. Welche Infos sind wo zu holen?

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel