Auf Einkaufstour (Archivversion) Auf Einkaufstour

Aprilia schluckt Laverda Laverda ist verkauft. Alles deutet auf Aprilia hin, auch wenn es keine offizielle Bestätigung gibt. Das Aprilia-Werk liegt nur rund 30 Kilometer vom Laverda-Sitz in Zanè im Veneto entfernt, und Aprilia-Boss Ivano Beggio befindet sich gerade auf der Pirsch. Nun scheint ihm nach dem Guzzi-Kauf mit Laverda der zweite Streich auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel gelungen zu sein: größter europäischer Motorradhersteller zu werden. Insider glauben, dass Beggio dieses Dreier-Imperium zielgerichtet aufteilen wird: Aprilia-Roller und -Motorräder für die Youngsters, Tourer und Custombikes von Guzzi, Sportler von Laverda. Voraussichtlich wird das Laverda-Werk geschlossen, derzeit sind nur noch fünf Personen mit Ersatzteilversorgung und Garantieabwicklung beschäftigt. Die weiteren rund 50 Beschäftigten wurden bereits Anfang des Jahres entlassen, als die Verhandlungen mit dem US-Fonds Quantum scheiterten. Der Importeur Stein-Dinse in Braunschweig bleibt zunächst Ansprechpartner für deutsche Kunden und Händler.

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