Ausprobiert: Nachrüstkolben für Bremszangen (Archivversion) Freie Fahrt

Mitunter sorgen die klemmenden Bremskolben von Supersport­maschinen für Ärger mit einem wandernden Druckpunkt am Handhebel oder gar überhitzten Bremsscheiben. So auch im Fall der Suzuki GSX-R 1000 K5 von MOTORRAD-Leser Thomas Ekhardt. Beim Tausch einer verzogenen Bremsscheibe wurde festgestellt, dass die Bremszange nicht ganz löst und Scheibe wie Beläge überhitzen.
Die Lösung des Problems: kohlenstoffbeschichtete Stahlkolben (Suzuki-Speer, Telefon 07121/959310), die die serienmäßigen Aluminium-Bremskolben ersetzen. Das Vorderrad dreht sich nun ohne nennenswerten Widerstand, während die Serienanlage mit deutlichen Schleifgeräuschen die Scheibe nicht ganz freigibt. Um zu prüfen, ob das beim eigenen Supersportler auch der Fall ist, sollte man ein paar Kilometer ohne zu bremsen fahren. Danach vorsichtig ertasten, ob beide Bremsscheiben kühl gelaufen oder aufgeheizt sind. Die reibungsarmen Nachrüstkolben verbessern außerdem das Feedback und die Dosierbarkeit der Bremse. wk

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