Auspuff Kawasaki Z 750

Erstmals beurteilt MOTORRAD Auspuffanlagen nach einem Punktesystem. Neben objektiven Kriterien werden auch die subjektiven Eindrücke des Sound-Checks bewertet. Das Gewicht spielt diesmal keine Rolle, da den Herstellern der Werkstoff des Test-Schalldämpfers freigestellt war.

Die Kriterien Verarbeitung, Passform und Montagefreundlichkeit sind ein erfreuliches Kapitel für die meisten Teilnehmer. Punktabzug gibt es lediglich für jene Produkte, die statt eines passgenauen Halters mit einer fummelig anzubringenden, zumeist sehr scharfkantigen Universalschelle ausgerüstet sind.

Bei den Leistungsmessungen wurde jeweils der beste von drei Prüfstandsläufen gewertet. Weil bei der Spitzenleistung erfahrungsgemäß keine großen Differenzen zu erwarten sind, kommt der Leistungsentfaltung eine größere Bedeutung zu. So können einige Dämpfer trotz des Verlusts an Spitzenleistung mit einer guten Leistungsentfaltung im mittleren Drehzahlbereich wieder Boden gut machen.

Für den Sound-Check begaben sich die Tester auf eine ruhige Landstraße. Der Klang der Töpfe wurde sowohl vom Fahrer als auch von einem am Straßenrand stehenden „Horch-Posten“ getrennt bewertet.

Im Fall der Z 750 ist der individuelle Klangcharakter eines Auspuffs bei einer beschleunigenden Vorbeifahrt im dritten Gang bei Drehzahlen von 1500/min bis rund 7000/min gut herauszuhören. Darüber mischen sich Auspuffsound und mechanische Geräusche zu einer hochfrequent-kreischenden Melange.

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