Bartol, Harald: Interview (Archivversion) Knapp daneben

Um den Sieg ging’s im BMW-Boxer-Cup nicht mehr. Aber um einen BMW Z4 2.2 und eine R 1200 GS – die Preise für Platz zwei und drei.

Der Meistertitel der definitiv letzten BMW-Boxer-Cup-Saison und der damit verbundene Hauptpreis in Form eines BMW M3 Coupé im Wert von rund 50000 Euro waren bereits vor dem Finalrennen in Valencia an den Österreicher Thomas Hinterreiter vergeben. Aber um die Trophäen für Gesamtrang zwei und drei war ein
heißer Dreikampf zwischen dem Amerikaner Brian Parriott, dem Italiener Roberto Panichi und MOTORRAD-Tester Markus Barth zu erwarten.
Barth, der mit vier Punkten Rückstand auf Panichi und neun auf Parriot anreiste, hatte rechnerisch die schlechtesten Chancen. Nach dem Start lag der Schwabe auf Platz elf, während sich Parriott und Panichi sofort in die Spitzengruppe einklinkten – bis Panichi in
der fünften Runde stürzte. Weil in der Folge noch Stéphane Mertens mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen geholt wurde, Thomas Hinterreiter nach
einer Kollision mit dem in die Boxengasse abbiegenden Mertens aufgeben
musste und Oriol Fernandez stürzte, rückte Barth schließlich sogar auf Rang
sieben vor. Doch Brian Parriott tat ihm nicht den Gefallen, einen Fehler zu
machen. Der Ami konnte bequem ins Ziel cruisen, wo er eine Sekunde vor
Barth auf Platz sechs auftauchte. Fazit: Auto für Parriott, Großenduro für Barth.

ERGEBNISSE: 1. Gwen Giabbani (F), 18 Runden (72,09 km) in 32.28,574 min (Schnitt 133,186 km/h);
2. Sébastien Legrelle (B), 0,337 sek. zurück; 3. José Nion (E), +22,161; ... 7. Markus Barth
(Gerstetten);... 9. Franz Aschenbrenner (Erding);... 18. Klaus Nies (Rheinbreitbach);... 21. Stefan
Heinrichs (Heinsberg-Hückelhoven).

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