Battle of the Kings auf Ibiza: Reportage (Archivversion) wings for life

Das Motorsport-Fest bringt 150000 Euro für Kinis Rückenmark-Stiftung.

Heinz Kinigadners »Battle of the Kings” ist eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der von ihm gegründeten Stiftung »Wings for Life«. Die trägt
wesentlich zur Finanzierung eines Forschungsinstituts an der Universität Tübingen bei, wo der junge Spe-
zialist Dr. Jan Schwab zusammen mit Dr. Vieri Failli
an Rehabilitationsmöglichkeiten des Rückenmarks forscht. Kinis Sohn Hannes, seit einem furchtbaren Sturz bei einem Benefiz-Rennen vor anderthalb Jahren querschnittgelähmt, war für den zweifachen Motocross-Weltmeister Auslöser für diese Aktion. Der ebenfalls gelähmte frühere Motocross-Superstar Pit Beirer formuliert das Ziel der Stiftung ebenso un-
prätentiös wie visionär: »Natürlich ist es jetzt noch
eine Utopie. Aber Ziel ist, dass ein Mensch, der nach
einem Unfall in den Rollstuhl muss, davon ausgehen kann, dass dies ein vorübergehender Zustand bleibt.«
Doch was bringt »Battle of the Kings« für »Wings of Life«? Da reisen auf Einladung Motorsport-Stars
per Sonderflug nach Ibiza, toben zwei Tage lang
mit unterschiedlichsten motorsportlichen Spielzeugen
herum. Alle werden fürstlich bewirtet und übernachten standesgemäß. So weit verursacht das alles nur
Kosten, und zwar nicht zu knapp. Kini lüftet das Geheimnis gern: »Sämtliche Kosten werden von Red Bull abgedeckt, die die Veranstaltung anschließend im TV vermarkten. Der Event hat aber noch weit mehr an Sponsoren. Und deren Gelder gehen ohne Abzug direkt an ‚Wings for Life’. So kommen aus dem Battle of the Kings 2004 rund 150000 Euro zusammen.“

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