Beirer, Pit: Interview (Archivversion) Gute Besserung - Eckenbach und Jasinski verletzt

Theoretisch hätte 1999 nicht nur Pit Beirer die deutschen Farben in der Moto Cross-WM hochhalten können. Denn in der 500er WM klopften schon vergangene Saison zwei weitere Landsmänner an der Tür zum Erfolg. Bernd Eckenbach donnerte auf WM-Rang vier, Jochen Jasinski ergatterte trotz sporadischer WM-Auftritte die 14. Gesamtposition.Doch aus den durchaus realistischen Erfolgsaussichten der beiden Profi-Crosser wurde vorläufig mal nicht allzuviel. Bernd Eckenbach haderte zu Saisonbeginn zunächst einmal mit seinem Material. Die versprochenen überarbeiteten Husqvarna-Werks-Crosser wurden erst wenige Tage vor dem WM-Auftakt in Frankreich ausgeliefert. Fortan mußte sich der 27jährige eher mit Abstimmungsarbeiten statt mit zielgerichtetem Training beschäftigen - und zusätzlich mit einer Schulterverletzung. Der bei einem Trainingssturz zugezogene Bänderriß an der Schulter setzt den Schwaben seitdem schachmatt. Nach einem einzigen zehnten Platz in Spanien hofft der Modellathlet auf eine bessere zweite Saisonhälfte.Bereits auf den zehnten Platz in der WM-Zwischwertung war Jochen Jasinski geklettert, als auch den Honda-Piloten im Team Sarholz das unverdiente Schicksal des Tüchtigen ereilte. Bei einem Trainingssturz riß sich der 28jährige gleich zwei Bänder: das Innenband am Knie und das Außenband am Knöchel. Dennoch will der hartgesottene Hesse ohne Operation die Saison fortsetzen. Sowohl unter sportlichen als auch gesundheitlichen Gesichtspunkten kann MOTORRAD beiden nur wünschen: Gute Besserung.BU: Wo bleibt der Lohn der Tüchtigen? Jochen Jasinski (14) und Bernd Eckenbach (4) leben derzeit vom Prinzip Hoffnung

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