Beratung: Welche Bekleidung für welches Geld? (Archivversion) Auswahl-Verfahren

Einkaufen ohne Limit – ein Traum für Biker, die sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden wollen. MOTORRAD zeigt, wie man auch bei begrenztem Budget das Richtige findet.

Wenn sich Biker komplett einkleiden wollen, gibt es in finanzieller Hinsicht fast keine Grenzen – zumindest nach oben nicht. Ein unteres Limit existiert dagegen schon. Dieses liegt nach den Erfahrungen von MOTORRAD bei rund 400 bis 500 Euro für eine Komplettausstattung. Für diesen Betrag erhält man bereits motorradtaugliche Textilanzüge mit Funktionsmembran oder eine Lederkombi mit CE-geprüften Protektoren plus Helm, Handschuhe und Stiefel. Käufer sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sie für mehr Geld auch einen entsprechend höheren Gegenwert erhalten. Beispielsweise abriebfestere Textilstoffe, teurere Funktionsmembrane oder qualitativ besseres Leder. Hinzu kommen eine umfangreichere Ausstattung und die höherwertige Verarbeitung.Allerdings macht es wenig Sinn, einen teuren Helm mit billigen Nylonklamotten sowie Stiefeln und Handschuhen der untersten Kategorie zu kombinieren. Besser ist es, die anteilsmäßig höchste Summe für einen Textil- oder Lederanzug mit ordentlicher Sicherheitsausstattung zu kalkulieren und den restlichen Betrag auf Helm, Stiefel und Handschuhe aufzuteilen. Dabei empfiehlt sich bei der Wahl des Helms, auf aktuelle Dekors zu verzichten und stattdessen nach einem hochwertigeren Auslaufmodell aus Duroplast Ausschau zu halten, die manchmal ähnlich günstig angeboten werden wie aktuelle Billighelme. MOTORRAD hat auf den folgenden Seiten beispielhaft einige Komplettausstattungen mit Textil- und Lederanzügen in drei Preiskategorien zusammengestellt, die jedoch nicht als absolute Empfehlung zu betrachten sind. Schließlich ist die Auswahl selbst bei einem eng gesteckten Preisrahmen fast grenzenlos.

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