Beschleunigung (Archivversion)

Die Beschleunigung – ein gut Teil des Salzes in der Suppe des Motorradfahrens. Beim Beschleunigungsvorgang hat die Leistung, die der Motor zur Verfügung stellt, eine Reihe von Widerständen zu überwinden. Etwa die Massenträgheit, wobei sich die Masse aus Fahrzeug und Fahrer zusammensetzt, darüber hinaus die Massenträgheitsmoment der rotierenden Massen, also der Räder und Bremsscheiben, der Kette oder des Kardans, dann des Getriebes und des Kurbeltriebs. Weiterhin den Rollwiderstand, der sich aus Reibungen in allen beteiligten Lagern sowie aus der Rollreibung der Reifen zusammensetzt, schließlich den Luftwiderstand. Die Leistung, die nötig ist, um den Luftwiderstand zu überwinden, steigt mit der dritten Potenz und macht den Löwenanteil am Fahrwiderstand aus.Vergleicht man etwa die Beschleunigungen der etwa gleich starken BMW und Bandit mit leichtem und schwerer Fahrer, ergibt sich stets ein Vorteil für den leichten Fahrer. Bei der relativ leichten Bandit ist dieser größer als bei der sehr schweren BMW, bei der die Fahrermasse relativ zur Gesamtmasse weniger stark ins Gewicht fällt.

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