Beschleunigung

Leistung ist sicher bei jedem Motorrad eines der entscheidenden Kaufkriterien. Die Prüfstandsleistung allein sagt jedoch noch längst nicht alles über die Dynamik der Maschine aus. Daher misst MOTORRAD nicht einfach nur auf dem Prüfstand, sondern bewertet vielmehr die realen Fahrleistungen. Bei der Beschleunigung zählt neben reiner Spitzenleistung zum Beispiel der Drehmomentverlauf, außerdem wirkt sich natürlich das Gewicht der Maschine samt Fahrer und die Schwerpunktlage aus. Zeit und Geschwindigkeit erfasst ein multifunktionales Tellert-Messgerät. Wichtig für gleichmäßige, reproduzierbare Messwerte ist routiniertes Personal, das den dosierten Umgang mit dem Gasgriff beim Kampf zwischen Schlupf und steigendem Vorderrad beherrscht. Ein Balanceakt, den nur absolute Profis meistern. Bewertet werden die Beschleunigungswerte bis 100, 140 und 200 km/h. Bestnoten gibt es für Zeiten unter 2,6 Sekunden auf 100 km/h, unter 3,9 Sekunden auf 140 km/h und unter 6,9 Sekunden auf 200 km/h.

Strenge Maßstäbe, Chef beim Spurt sind bisher Suzuki Hayabusa und GSX-R 1000 sowie Kawasaki ZX-12R mit je 27 Punkten. Die Triumph Daytona schafft mit recht ordentlichen, aber im Feld der Supersportler nicht überragenden Werten insgesamt 24 Punkte.

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