Bestzeit für Barros (Archivversion) Bestzeit für Barros

Alex Barros und Max Biaggi haben ihre Maschinen getauscht. Zusammen mit anderen MotoGP-Stars testeten sie im spanischen Valencia bereits für die nächste Saison.

Das WM-Finale in Valencia war kaum vorbei, als die prominentesten MotoGP-Teams schon mit ihren neuen Fahrern zu ersten Probefahrten ausrückten. Ex-Yamaha-Pilot Max Biaggi fuhr sich auf der Honda RC 211 V warm und wurde dabei bereits von der Crew des spanischen Teamchefs Sito Pons betreut. Der Pramac-Rennstall hat das monatelange Tauziehen um einen Startplatz beendet und sich mit Pons auf eine Fusion geeinigt.Biaggis Vorgänger bei Pons, Loris Capirossi und Valencia-Sieger Alex Barros, freundeten sich ebenfalls mit ihren neuen Arbeitsgeräten an. Capirossi drehte erste Runden mit einer weiß lackierten Ducati Desmosedici, weil er noch bei Pons unter Vertrag stand und der die Tests nur unter strengen Auflagen, unter anderem mit einem Veto gegen das flammende Ducati-Rot, genehmigt hatte. Aus demselben Grund trug die M1-Yamaha von Barros eine schwarze Tarnfarbe, was den zuletzt auf der Viertakt-Honda erfolgreichen Brasilianer nicht davon abhielt, die Testbestzeit vorzulegen und Biaggi um zwei Zehntelsekunden abzuhängen. »Die Yamaha ist auf dem gleichen Niveau wie die Honda, nahezu perfekt. Dank Werksunterstützung kann ich nächstes Jahr zum ersten Mal in meiner Karriere ernsthaft um die WM mitkämpfen«, meinte der 32-Jährige begeistert.Während Sete Gibernau die Valencia-Tests zu ersten Probefahrten mit seiner Gresini-Honda nutzte, rückte John Hopkins als sein Nachfolger bei Suzuki in der Woche darauf erstmals mit der GSV-R aus und war kaum langsamer als sein amerikanischer Landsmann Kenny Roberts, der große Star im Team. Fast zeitgleich gab sich das US-Talent Nicky Lee Hayden in Suzuka zu den ersten Ausfahrten mit der Honda RC 211 V die Ehre und schwärmte pflichtgemäß von der faszinierenden Power der Weltmeistermaschine. Außerdem debütierte die MD 211 VF, die vom Honda-Fünfzylinder angetriebene Moriwaki-Maschine, die sich eigentlich WCM-Teamchef Peter Clifford hatte sichern wollen, nach dem Rückzug von Hauptsponsor Red Bull aber nicht bezahlen kann.

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