Besuch im BMW-Designcenter (Archivversion) Frisch gestrichen

Von der Schraube über das komplette Motorrad bis zum hauseigenen Outfit: Die Jungs und Mädels vom BMW-Designcenter gestalten alles, auf dem der weißblaue Propeller prangt.

Um im Bild des Chefs David Robb zu bleiben, der sich als »Dirigent sieht, der den Ton halten muss«, spielen im BMW-Designorchester 20 Virtuosen mit. Die meisten von ihnen sind mit zwei bis drei Projekten gleichzeitig beschäftigt, Textiles wird in dem neuen, vor einem Jahr eröffneten Studio ebenso entworfen wie Felgen, Tanks oder Zubehör. Synergien haben in diesem kreativen Umfeld leichtes Spiel, und die Abstimmung der Formen und Farben ergibt sich fast selbstverständlich. Offizielles Trendscouting ist verpönt, stattdessen betätigen sich die Mitarbeiter selbst als Spürnasen. Auf unterschiedlichem Terrain. Von Offroadern über Reisefreaks bis zur Sportlerfraktion ist alles vertreten. Robb: »Designer müssen wie Schauspieler sein, sich in Rollen hineindenken.« So werden im Studio sämtliche Musikrichtungen von Klassik bis Hip Hop goutiert, Modeströmungen von leger bis Grunge, Hobbys von Segeln über Mountainbiken bis Tauchen. Schließlich soll die Frage »Könnte man das auch anders machen?« stets präsent sein.

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