Bitumen: Bilanz und Resümee (Archivversion)

Ludwig Wörner, SPD-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, initiierte eine Versuchsstrecke in Franken

Wie schätzen Sie die Reaktionen auf Ihren Antrag ein, alternative Reparaturmethoden auszuprobieren?Sehr positiv. Das Innenministerium des Freistaats Bayern hat schnell reagiert und eine Versuchsstrecke in der Fränkischen Schweiz eingerichtet. Gibt es schon Reaktionen?Momentan wird ausgewertet. Aber da geistern noch verrückte Zahlen über die Kosten des Verfahrens mit dem C.A.R.-Surfacer durch die Amtsstuben. Deshalb werden wir genau nachfragen müssen, wie die sich zusammensetzen und ob tatsächlich die Aufwendungen für die Absicherung der Baustelle durch die Polizei in die Kalkulation miteingeflossen sind.Was hat sich in Bayern in Sachen Bitumen getan?Ganz wichtig ist, dass sich ein Problembewusstsein gebildet hat. Das Innenministerium hat in einem Rundschreiben auf die Problematik des Anspritz- und Absplittverfahrens hingewiesen und die Dienststellenleiter aufgefordert, in der Datenbank von MOTORRAD nachzusehen, ob in ihrem Bereich eine Gefahrenstelle gemeldet wurde.Und was tut sich bundesweit?Da gibt’s noch eine Menge Arbeit. Aber die gehen wir an, und das guten Mutes. Wir stehen in regem Kontakt zu unserer Bundestagsfraktion, in der es ja auch einige Motorradfahrer gibt, darunter auch Dr. Peter Struck, der Fraktionsvorsitzende, der sich sehr für unsere Belange engagiert.

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