Bitumen-Tod: Gerhard Scheffler klagt an (Archivversion) Chronik eines Skandals

14. Juli 1994Georg Schmitt stürzt an der späteren Todesstelle. Bußgeld wegen »unangepaßter« Geschwindigkeit9. September 1994BMW-Fahrer Wilhelm Ley meldet seinen Unfall an derselben Stelle der Polizei, macht auf die glatte Fahrbahn aufmerksam. Die Beamten können sich später an nichts mehr erinnern12. September 1994Joachim Scheffler, Redakteur bei einer Fahrradzeitschrift und routinierter Motorradfahrer, stürzt auf nasser Fahrbahn, rutscht in die Leitplanken, stirbt. Die Beamten behaupten: »unangepaßte Geschwindigkeit«, obwohl ein Zeuge das Gegenteil aussagt22. September 1994Philip Stüdemann, damals Redakteur bei der Zeitschrift »Motorrad, Reisen und Sport« und ein Kollege von Scheffler, weist den Chef der Straßenmeisterei auf die glatte Fahrbahn hin24. September 1994Guido Rübhausen verunglückt tödlich. Polizei: »unangepaßte Geschwindigkeit«,die Eltern von Scheffler und Rübhausen stellen Strafantrag wegen »fahrlässiger Tötung« 21. Mai 1996 und 12. November 1996Staatsanwaltschaft Koblenz stellt Ermittlungen ein, dagegen legen die Kläger Beschwerde ein7. Januar 1997Staatsanwaltschaft muß Ermittlungen wieder aufnehmen, als bekannt wird, daß mindestens acht Biker bis September 1994 auf der B 257 gestürzt waren, insbesondere soll der Zeuge Wilhelm Ley befragt werden12. Januar 1998Staatsanwaltschaft stellt erneut Ermittlungen ein, der Zeuge Ley wurde nicht geladen

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