Bitumen-Tod: Juristisches Gutachten Fall Scheffler (Archivversion) Die Datenbank

Dieser Rechtsstreit ist für alle, die Motorrad fahren, von allgemeiner Bedeutung. Er sollte dazu beitragen, Motorradunfälle aufgrund von Bitumenflecken zukünftig zu verhindern.1. Das Anspritz- und Absplittverfahren gilt als häufig angewendetes und seit langem zugelassenes und übliches Verfahren. Nur im Einzelfall ist es pflichtwidrig, eine entsprechend reparierte Stelle als Gefahrenquelle zu belassen. Aus der Summe von Einzelbeobachtungen kann aber ein Gesamtbild werden, wenn die Betroffenen Eigeninitiative zeigen.2. Schon im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer ist es dringend geboten, dass alle Unfälle und Beinahe-Unfälle auf Grund von Bitumen der Polizei gemeldet werden. Diese Meldungen sollte man sich bestätigen lassen, damit sie zuverlässig gesammelt werden können. Der nächste Schritt wäre dann eine Anlaufstelle zur Sammlung der Meldungen. Hierfür bieten sich einschlägige Zeitschriften wie MOTORRAD an. Da eine Häufung von Vorfällen auf die besondere Gefährlichkeit eines Straßenabschnitts deutet, müsste der Verkehrssicherungspflichtige auf längere Sicht den baulichen Zustand der Straßen ändern. So könnte ein Zwang entstehen, künftig vom Anspritz- und Absplittverfahren Abstand zu nehmen.MOTORRAD baut eine solche Online-Datenbank auf.

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