Bitumen-Tod: Urteilsbegründung (Archivversion)

Gerhard Scheffler dankt den Lesern für ihre Anteilnahme, ihren Rat, ihren Trost und ihre Spenden.

Allen Lesern von MOTORRAD, die sich so engagiert mit nützlichen Anregungen oder eigenen Erfahrungen und teils temperamentvollen Kommentaren zu der damaligen, zum traurigen Modellfall gewordenen Bitumengeschichte auf der B 257 geäußert haben, gilt mein Dank und Respekt.Dank und Anerkennung ebenso den überwältigend zahlreichen Spendern, die so lobenswert Mitgefühl, spontane Hilfsbereitschaft und Verbundenheit bewiesen haben. Dank aber auch nicht zuletzt den Redakteuren von MOTORRAD, die sich dieses doppelten Skandalfalls so beherzt angenommen haben.Doppelter Skandal, weil in diesem Fall nicht nur die zuständigen Behörden versagt und sich unbegreiflich selbstherrlich und stur verhalten haben, sondern weil mich die sich daran anschließenden Verfahren in über sechs langen, zeit- und nervenaufwendigen Jahren in juristische Abgründe haben blicken lassen, die ich vorher nie für möglich gehalten hätte.Wer meinen sollte, der Mann sieht aus tiefer Verbitterung nicht mehr klar, dem empfehle ich die Lektüre zweier Sachbücher. »Der Sumpf« von Jürgen Roth – wobei man wissen sollte, dass der Waffenhändler und Parteienspender Karl Heinz Schreiber auch groß im Bitumengeschäft mitwirkt – und »Roben, Richter, Rechtsverdreher« von Hans Georg Möntmann.Ähnlichkeiten, die wir dazu in unserem Fall gefunden haben, sind nicht zufällig, sondern Teil vielfältig erprobter, gnadenlos angewandter, »bewährter« Praktiken.

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