Blut-Erguß (Archivversion) Blut-Erguß

Biker sollen Blut lassen. Fürs Rote Kreuz

Blut ist ein besonderer Saft, und ein rarer obendrein. Deshalb haben sich 300 Motorradfahrer zu einer demonstrativen Aktion entschlossen. Sie touren am 26. Mai 1997 nach Ravensburg-Weißenau, um sich dort im Rahmen einer Biker-Party, die der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes zusammen mit lokalen Motorradclubs veranstaltet, von einigen Zentilitern roter Körperflüssigkeit zu trennen. Schirmherrin dieses kollektiven Aderlasses ist Elfriede Roth, Ehefrau des schwer verunglückten Motorradrennfahrers Reinhold Roth. Das Rote Kreuz möchte aber nicht nur seine Vorräte auffrischen, sondern mit Sicherheitstrainings und Geschicklichkeitsübungen bei dem Fest auch »einen kleinen, aber wichtigen Schritt zur Reduzierung der Unfallzahlen machen«, so DRK-Referentin Heidi Ax. Und Blutspenden von Motorradfahrern seien natürlich jederzeit willkommen, nicht nur bei der Party in Weißenau.

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