BMW bei der MotoGP-WM (Archivversion) NebenRolle

Welche Rolle spielt BMW in der Motorrad-Straßen-WM? Keine mehr – so sah es zumindest Ende 2005 aus, nachdem die Münchener den im Beiprogramm der WM laufenden Power-Cup beerdigt hatten und gleichzeitig erklärten, dass sie künftig nicht mehr den Pkw-Fuhrpark für die WM-Rennen stellen werden. Praktisch zeitgleich hieß es, dass der Versuch, eine bayerische MotoGP-Maschine zu entwickeln, beendet sei.
Doch zuletzt überraschte BMW mit der Veröffentlichung eines
Fotos, das Testfahrer und Ex-GP-Star Luca Cadalora auf dem MotoGP-Prototyp in Aktion zeigte. Plant BMW einen Supersportler für die Straße (MOTORRAD 5/2006), oder war das ein Ablenkungsmanöver?
Das Ziel einer weiteren BMW-Aktion ist leichter zu erkennen – in einer Nebenrolle dabei zu sein. BMW liefert also weiterhin Autos an die GP-Offiziellen. Außerdem wurden wieder zwei Sonderpreise ausgelobt: je einen Z4 M für den schnellsten MotoGP-Fahrer der Barcelona-Tests und den Pilot, der übers Jahr bester Qualifyer wird. abs

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