BMW-Boxer-Cup: Kurzbericht (Archivversion) Hinterreiter vorn

Der Preis für den Sieger des BMW-Boxer-Cups, ein schicker
BMW M3, scheint Richtung Österreich abgefahren zu sein.

Ein Starterfeld gefüllt mit 32 BMW R 1100 S – die Inszenierung des bayerischen Motorradherstellers als Größe im Motorradsport entfaltete auch im Rahmenprogramm des Sachsenring-GP ihre Wirkung. Die Geräuschkulisse beim Start ist beeindruckend, das Rennen selbst war spannend:
Erst in der 20. und letzten Runde
entriss der Italiener Roberto Panichi dem Österreicher Thomas Hinterreiter die Führung. Mit Platz zwei verteidig-
te der jedoch die Führung in der Zwischenwertung und darf auf den Hauptpreis hoffen: einen BMW M3.
Wer den für Platz zwei ausgelob-
ten BMW Z4 gewinnt, ist völlig offen.
Zu den potenziellen Kandidaten zählt auch MOTORRAD-Testfahrer Markus Barth, der am Sachsenring Platz fünf belegte. Eine Woche später in England musste Barth jedoch einen herben Rückschlag hinnehmen. »Erst ist mir Sébastien Legrelle gegen meinen verletzten Finger geknallt. Dann machte mein Hinterreifen frühzeitig schlapp – am Schluss schlingerte ich auf der Leinwand ins Ziel«, erklärte er seinen neunten Platz. In der Tabelle liegt Barth jetzt mit 86 Zählern auf Rang drei.

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