Britische Superbike-Meisterschaft: Einheitsreifen ab 2008 (Archivversion) Gummiparagraf in England

Sie ist längst Realität in der Superbike- und Supersport-Weltmeisterschaft, wurde zuletzt heiß diskutiert in der MotoGP-WM und wird ab 2008 in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) gelten, einer der renommiertesten nationalen Superbike-Serien: die Einheitsreifen-Regelung. Welcher Hersteller in der kommenden Saison die Teams der BSB ausrüsten wird, steht noch nicht fest.
Es gehe darum, sportliche Leistungen über »Investitionen in Technologie« und die »Größe des finanziellen Budgets« der Wettkämpfer zu stellen, begründet die Firma MCRCB-Events, Ausrichter der BSB, ihre Entscheidung. Die Einheits­reifen-Regelung könne Kosten reduzieren und für mehr Fairness sorgen. Die Hersteller werden aufgefordert, ein Angebot für den Deal abzugeben.
Mitbieten werden jedenfalls Dunlop, im englischen Birmingham zu Hause, und Pirelli, bereits Exklusiv-Lieferant der Superbike- und Supersport-WM. Michelin, Ausrüster des aktuellen Meisters Ryuichi Kiyonari, hat abgewinkt – auch, weil dessen offizielles Honda-Team sich aus der Serie zurückzieht. HM-Plant-Honda passt das 2008 neue, seriennähere technische Reglement der BSB nicht in den Kram.
Für die deutsche Superbike-Meisterschaft IDM seien Einheitsreifen derzeit nicht im Gespräch, erklärte der neue Serienmanager Nico Amende auf Nachfrage.abs
www.britishsuperbike.com; www.mcrcb-events.co.uk

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