Cadalora testet Kanemoto-Honda (Archivversion) Magische Verbindung

Nach seinem Wechsel von Yamaha zu Honda trat der 500er Grand Prix-Pilot Luca Cadalora im australischen Eastern Creek zu den ersten Tests an. Zum Traumaufgebot des Italieners gehört neben der neuen Marke auch sein alter Cheftechniker Erv Kanemoto sowie Reifenlieferant Michelin. Trotz einer wenig aufsehenerregenden Bestzeit von 1.31,5 Minuten ist Cadalora felsenfest davon überzeugt, daß er mit der Unterstützung von Kanemoto in dieser Saison endlich den langersehnten Halblitertitel gewinnen kann. »Die NSR 500 hat noch größere Bärenkräfte, als ich erwartet hatte. Und Erv ist ein Magier«, stellte Cadalora nach fünftägigen, intensiven Probefahrten begeistert fest. Seine Prognose: »Zu 99 Prozent werde ich Weltmeister.« Ebenfalls in Eastern Creek waren die Teams Rainey-Yamaha und Lucky Strike-Suzuki. Yamaha vertraut bei der 250er Werksmaschine von Tetsuya Harada weiter auf Membransteuerung - das Drehschieber-Projekt wurde nach frustrierenden Versuchen wieder zu den Akten gelegt. Außerdem rückte Yamaha vom Kurzhub-Konzept ab und setzt nun auf das bei der Konkurrenz seit Jahren bewährte Maß von 54 x 54,5 Millimeter pro Zylinder - auch bei der 500er.Daryl Beattie war nach zwei Operationen an seinem seit Le Mans 1994 verstümmelten linken Fuß für die Eastern Creek-Tests wieder halbwegs fit. Auf der Suzuki bewegte er sich der 500er Vizeweltmeister mit einer Bestzeit von 1.30,7 Minuten in der Nähe des Rundenrekors.

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