Carl Fogarty (Archivversion) Queen Mum und King Carl

Zwei englische Superstars hatten große Auftritte am Brands-Hatch-Wochenende. Queen Mum feierte mit der ganzen Nation ihren 100. Geburtstag. Und nach der Fete vor dem Buckingham Palast pilgerten viele ihrer Anhänger hinaus nach Brands Hatch, wo sie – vielleicht zum letzten Mal – dem König des englischen Motorradsports die Ehre erweisen konnten.Carl Fogarty, seit dem Sturz auf Phillip Island/Australien verletzt, genoss zwar den Riesenauftritt inklusive zweier Mercedes-S 320-Chauffeur-Limousinen, vier Bodyguards, der Präsentation der Ducati Monster S4 und der Ehrenrunde auf seiner Ducati mit der Startnummer eins. Zum weiteren Fortgang seiner Karriere konnte er den Fans aber nichts Begeisterndes mitteilen. »Der Heilungsprozess meines Arms läuft sehr langsam, obwohl die Ärzte meinen, ich wäre weiter als normal«, so der vierfache Superbike-Weltmeister, »als Training kann ich derzeit nur schwimmen, das langweilt mich zu Tode. Die Mediziner sagen allerdings auch, dass die Chancen auf eine Fortsetzung meiner Rennfahrer-Karriere nur 40 zu 60 stehen.«Ducati-Teamchef Davide Tardozzi will ebenfalls nichts überstürzen: »Wir werden mit Carl im November testen. Aber er soll nur dann wieder Rennen fahren, wenn er genauso gut ist wie vor dem Unfall.“

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote