Checkpoint (Archivversion) Worauf achten beim Werkstattbesuch?

Wer bei Werkstattbesuchen Missverständnisse vermeiden will, sollte ein paar Tipps beachten.

Inspektionsumfang: Ein Blick ins Serviceheft verrät, welchen Umfang die reguläre Wartung hat. Kurzer Check des Bikes, um darüber hinaus anfallende Reparaturen festzustellen: Reifen, Bremsbeläge, Seilzüge, Beleuchtung, Kette.Anmeldung: Rechtzeitig anmelden, insbesondere während der Saison. Sechs Wochen Vorlauf sind keine Seltenheit. Deshalb Inspektionen oder Reparaturen, wenn möglich, im Spätherbst oder Winter erledigen, weil dann die Werkstätten weniger ausgelastet sind und häufig günstigere Tarife bieten. Auf eventuell benötigte Ersatzteile (Kettensatz oder Bremsbeläge) hinweisen. Falls notwendig, die Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs vereinbaren. Ist die Garantiezeit vorbei, kann man Geld sparen, wenn statt einer kompletten Inspektion konkrete Arbeiten wie Vergaser synchronisieren oder Ventile einstellen vereinbart und kleinere Arbeiten, wie Kette spannen, Züge schmieren, selbst erledigt werden.Abgabe des Motorrads: Motorrad vor dem Werkstatttermin putzen, um dem Mechaniker die Arbeit zu erleichtern. Umfang der Arbeiten mit dem Meister besprechen. Bei bekannten Schäden oder Mängeln abklären, ob diese repariert werden sollen. Ölsorte (synthetisch/mineralisch) festlegen. Auf Auftragsbestätigung bestehen, in der alle anfallenden Arbeiten vermerkt sind. Falls im Rahmen der Inspektion unvorhergesehene Mängel festgestellt werden: Obergrenze der Kosten sowie Rückruf der Werkstatt vor Reparaturbeginn vereinbaren. Zahlungsmodalitäten abklären: bar/Scheck/Karte. Bei Abgabe nach Geschäftsschluss per Schlüsseleinwurf in den Briefkasten: Alle relevanten Punkte in einem schriftlichen Auftrag fixieren.Abholung des Motorrads: Vom Meister die erledigten Arbeiten anhand der Rechnung erläutern, ausgetauschte Altteile zeigen und Scheckheft abstempeln lassen.

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