Checkpoint (Archivversion) RICHTIG PACKEN

Beladen in den Urlaub Handy, Kreditkarte, Zahnbürste in die Jackentasche, und ab geht’s? So spartanisch muss es nun auch wieder nicht sein. Doch wie packt man, damit das Fahrverhalten der Maschine nicht zu sehr leidet?Tankrucksack: Im Fall eines Sturzes sicherster Platz. Also ideal für empfindliche Sachen wie Fotoausrüstung. Die ist dort zudem griffbereit aufgehoben, gleiches gilt für Gld und Papiere. Hinzu kommen Landkarten, ins untere Fach wegen schwerpunktgünstiger Unterbringung schwere Gegenstände wie Werkzeug und Reifenreparaturkit, Montierhebel und so weiter. Derart vollgestopft kann das Gepäckstück gut 15 Kilo wiegen. Praktisch sind zwar Tankrucksäcke mit Magnetbefestigung, doch bei schwerer Beladung empfiehlt sich nach wie vor ein Teil, das sich per Riemen am Tank festzurren lässt wie etwa der gute alte Harro-Tankrucksack.Packtaschen/Koffer: Die Seitenkoffer werden brüderlich/schwesterlich geteilt. Jedes Besatzungsmitglied erhält einen für seine »Zivilkleidung«, Waschzeug, Schuhe etc. Gepäckträger: Ein guter Platz für ein Topcase oder eine wasserdichte Gepäckrolle. Auch ein kleines Zelt und zwei Schlafsäcke lassen sich dort gut verstauen. In jedem Fall sollte das Gepäck auf dem Heckträger möglichst weit vorne befestigt werden und leicht sein, damit der Schwerpunkt der Maschine nicht unnötig nach hinten wandert. Noch mehr Hausrat geht nicht: Weitere Aufbauten sind nicht empfehlenswert, will man nicht das Fahrverhalten der Fuhre drastisch verschlechtern. Unbedingt beachten: Das zulässige Gesamtgewicht des Motorrads darf nicht überschritten werden, und der Reifenluftdruck sollte auf das Maximum, das der Hersteller angibt, erhöht werden. Nicht vergessen: Nach der Reise Luftdruck wieder absenken.

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