Checkpoint (Archivversion) Tipp: Augen auf beim Reifenkauf

Neue Schlappen fällig? Um Ärger bei TÜV und Fahrzeugkontrollen zu vermeiden, sollte man sich exakt an die im Kfz-Schein eingetragene Dimension und den jeweiligen Reifentyp halten.

Reifengröße: Geht aus auf der Seitenwand eingeprägten Zahlenkombination hervor. Beispiel: 160/60 ZR 17 bedeutet eine Reifenbreite von 160 Millimeter und 60 die prozentuale Bauhöhe, also 60 % der Breite. ZR steht für die Geschwindigkeitszuordung und Bauart: Z bedeutet über 250 km/h, R für Karkasse in Radialbauweise. 17 gibt den Felgendurchmesser in Zoll an.Tragfähigkeit: Folgt der Größenbezeichnung. Beispiel: (73W) bedeutet eine Tragfähigkeit von 287 kg bei 2,3 bar Luftdruck und einer zulässigen Geschwindigkeit W über 240 km/h.DOT-Nummer: Ist seit 2000 vierstellig und gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum. Beispiel 0400 bedeutet 04. Woche im Jahr 2000. Bislang war diese Kennzeichnung nur dreistellig, womit sich das Produktionsjahr, nicht aber das Jahrzehnt ableiten ließ. Ein fachgerecht gelagerter Reifen sollte nicht älter als drei Jahre sein. Sonderkennungen: Ein ganz wichtiger Punkt, da immer mehr leistungsstarke Maschinen mit speziell dafür entwickelten Pneus ausgeliefert werden. Beispiel: Brigestone BT 56 Radial G. Hier steht das G, das auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist, für einen Reifentyp, der in Konstruktion oder Gummimischung vom Standard-Reifen BT 56 Radial abweicht. Diese Sonderkennung muss beim Kauf des Reifen angegeben werden.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote