Chopper und Cruiser (Archivversion) Wenn das Feeling stimmt, dann stimmt bei Choppern und Cruisern alles

Wer seinen Raumgleiter besteigt, sagt dem Stress Lebewohl, genießt Raum und Zeit, summt mit zum beruhigenden Viertakt-Sound.

Die Cruiser sind im vergangenen, wahrhaft nicht einwandfreien Sommer in eine kleine Verkaufsflaute gesegelt. Aber ganz sicher wird diese urtümliche Art der Fortbewegung weiter treue Freunde behalten. Das Angebot an chromblitzenden Attraktivitäten spricht jedenfalls dafür.Ganz besonders aufgeputzt haben sich die neuen Harley. Schon länger Muster an gediegener Lack- und Chromqualität, schmücken sich die neueren Vertreter nun auch mit echt starken Triebwerken, die selbst unter verschärften Lärm- und Abgasbestimmungen mit bäriger Kraft aus dem Drehzahlkeller dienen. Nicht minder stark trumpfen die beiden Japan-Cruiser Yamaha Wild Star und Kawasaki VN 1500 auf, letztere jetzt wie die extravagante 1500er-Drifter mit Einspritzung und Sekundärluft-System. Der Kat-Cruiser von BMW, die R 1200 C, konnte sich mit eigenständiger Form und hervorragendem Finish weltweit gut in Szene setzen, desgleichen Hondas Power-Cruiser F 6 C mit dem brillanten Sechszylinder aus der Gold Wing. Die Alternative aus Italien, Guzzis California Jackal, glänzt ebenso mit sehr individuellem Auftritt, Triumph steuert die fahraktive Adventurer bei.Für preisbewusste Entdecker der Langsamkeit hat vor allem Yamaha einiges zu bieten, und deshalb liegen die 1100 Drag Star sowie die erstaunlich erwachsene kleine Schwester mit 650 cm³ hierzulande in der Cruiser-Bestenliste ganz weit vorn. Wer es schlanker, aber dennoch gemütlich mag, findet bei Suzuki immer noch die gute alte VS 1400 und beim Easy Rider-Testamentsvollstrecker Harley die frisch eingeführte Softail Deuce.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote