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Continental KTM Super Duke Battle 2014, erste Trainings: Klitschko Bursig.

Continental KTM Super Duke Battle 2014 Erstes inoffizielles "Pre Season"-Training

Ein erstes inoffizielles Training zum Continental KTM Super Duke Battle 2014 fand im April in Nogaro, das Auftakttraining in Oschersleben statt. Hier die Zusammenfassung.

Die knapp 1600 Kilometer lange Reise nach Südfrankreich brachte zwei Erkenntnisse: Motorradfahrer in Paris hängen nicht am Leben und belgische Autobahnen müssen in Wirklichkeit die geheime Teststrecke von Kukident sein. Egal, in Nogaro und Pau Arnos gab es das erste inoffizielle "Pre Season" Training der Continental Superduke Battle 2014. In Nogaro teilte man sich die Strecke mit Fahrern diverser französischer Meisterschaften, auch das EWC Team GMT 94 von Christophe Guyot war mit dabei.

Sowohl die KTM Super Duke 1290er, wie auch die ältere 990er Superduke werden dieses Jahr den Battle miteinander ausfechten, es wird aber nur einen Meister geben. Beide Varianten waren in Frankreich am Start, schon das frühmorgentliche "Grummeln" der 2-Zylinder Kampfmaschinen beim Aufwärmen spürte man in der Magengrube und auf der Strecke - phänomenal. Viele nutzten die Zeit in Nogaro um die neuen Motoren einzufahren aber ab und zu wurde 90° zwischen Gashand und Unterarm erreicht und dann gab es fette schwarze Striche auf dem Asphalt. Das Werk von KTM war auch vertreten und es wurden verschiedene Settings ausprobiert.

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Auftakttraining in Oschersleben

Nogaro ist typisch Rundstrecke, Pau dagegen ist wie eine etwas kürzere Cadwell Park, hat eine Mini Corkscrew, erhebliche Höhenunterschiede und ist sehr flüssig mit High-Speed-Kurven. Die starke Wheelie-Neigung der KTM 1290 Super Duke wurde durch den Hügel in Pau stark begünstigt und bereitete vielen der Fahrer eine Art vorübergehende Schönheits OP - Dauergrinsen mit Pausebäckchen bis tief in die Nacht. Dazu sagte Fahrer und Mitorganisator Mike Fiedeler „…die Beschleunigung drückt dich nach hinten und wenn man nicht aktiv versucht sein Gewicht am Kurvenausgang nach vorne zu drücken, geht sie nur hoch…“

Das offizielle Auftakttraining fand am 05/06 April in Oschersleben statt. Schnellster war der amtierende Meister Christoph Bursig mit 1:34.490 auf einer KTM 1290 Super Duke, keiner der Fahrer ist bis jetzt  schneller geworden als in der Vergangenheit mit der 990er. Christoph (Bestzeit 990er 1:34.001), ist sich aber sicher noch eine Sekunde finden zu können. Auch hierzu Mike Fiedeler „…Die 1290 macht es einem einfach, sich sehr schnell darauf wohl zu fühlen, und ist trotz der kompletten Neukonstruktion immer noch eine Superduke geblieben. Sie ist aber auch physisch anstrengender, wenn man versucht schnell auf dem Rennplatz damit zu fahren…“

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Kampf um die Spitze wird 2014 spannend

Dass man aber kein Muskelbepackter Bodybuilder sein muss um eine KTM 1290 Super Duke zügig zu bewegen bewies der 14 jährige Tim Holtz, der das erste Mal mit der SD unterwegs war und eine sehr ordentliche 1:38 abspulte. Christoph und Sebastian Bursig sind beide mit Airbag-Westen gefahren, das ist auf der Straße nichts ganz neues aber auf der Rennstrecke schon. Es gab den ein oder anderen Abflug sowie technischen Defekt, aber zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt. Sonst bleibt nur noch zu sagen dass der Kampf um die Spitze beim Continental KTM Super Duke Battle 2014 sehr spannend werden dürfte. Heiße Kandidaten gibt es genug.

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