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Harley-Händler Pauki gründet Aktiengesellschaft

Das ist kein Aprilscherz: Pauki’s Harley-Davidson im hohenlohischen Berndshofen mutiert zur AG. Mit einem Stammkapital höher als das von MuZ. Für Reinhold »Pauki« Paukner ein logischer Schritt und ganz im Sinn der Philosophie seiner Marke. Freiheit von der Kreditbedingungen der Banken - dank der finanziellen Mittel, die durch Aktienemission in die Firma fließen. Abenteuer - ja, das auch. Auf jeden Fall für Aktionäre, die gleich zwei Pakete à 2500 Euro ordern. Die lädt Pauki alljährlich zum »Shareholder’s Ride« ein, heißt: winters eine Woche im Aktionärsverbund durch südliche Gefilde touren.
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Harley-Händler Pauki gründet AG (Archivversion) - «Nicht mehr von Banken abhängig“

Durch die Ausgabe von Aktien will Pauki seine Harley-Niederlassung stärken
Wieso gründen Sie eine AG?Wir wollen die Herausforderungen des neuen Jahrtausends meistern. Der Wettbewerb wird schärfer, die Ansprüche der Kunden immer größer größer. Das alles kostet Geld. Und so kamen wir auf die AG. Was bringt eine AG in dieser Beziehung?Wir machen uns von den Banken unabhängig, können dennoch investieren. Außerdem gehen wir nicht an die Börse, geben Namensaktien aus, wollen damit die Bindung des Kunden an die Marke und den Händler stärken. An unsere Aktien kommen nur Leute ‘ran, die wir kennen und die selbst Harley fahren. Was müssen Aktionäre investieren?Wir emittieren Aktienpakete im Wert von jeweils 2500 Euro. Als Sicherheit bieten wir den Namen Harley-Davidson, Grundstückswerte und Motorräder. Wir hoffen, eine Dividende von sechs Prozent ausschütten zu können, und wir hoffen auch, daß dieses Geld wieder in Harley-Produkte investiert wird.Wie soll das neue Kapital investiert werden?In mehr Service. Demnächst eröffnen wir unser Harley-Café in Berndshofen. Und dann haben wir vor, in Heilbronn einen Laden aufzumachen. Das könnte auch eine Aufgabe für die AG sein.

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