Classic Superbike Racing CSBK Masters Series Für artgerechte Nutzung von Ur-Superbikes

Die IG Classic Superbikes, kurz CSBK, hat sich den Erhalt und die artgerechte Nutzung von Ur-Superbikes auf die Fahnen geschrieben und eine Rennserie ins Leben gerufen, die den Glanz und Thrill jener Tage bewahren soll: die CSBK Masters Series.

Die IG Classic Superbikes e.V. – kurz CSBK – ist ein Verein, der sich dem Erhalt und dem Betrieb klassischer, japanischer Superbikes der späten Siebziger – bis frühen Achtzigerjahre verschrieben hat. ”Superbike”, das war damals das  Synonym für unanständig viel Leistung aus reichlich Hubraum in vollkommen überforderten Fahrwerken, pilotiert von ausgesucht verwegenen Grenzgängern.

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Ritt auf japanischen Kanonenkugeln

Reichlich Piloten dieses Schlages fanden die japanischen Ingenieure in den USA, denn dort war - durch die harte Schule des Dirt Track Racing - quasi in den Genen der Fahrer verankert, dass ein Motorrad naturgegeben quer aus jeder Kurve heraus beschleunigt, und das half beim Ritt auf den japanischen Kanonenkugeln jener Zeit ungemein. Entsprechend spektakulär war dann auch, was diese Jungs – allen voran Namen wie Freddie Spencer, Eddie Lawson oder Wes Cooley - in den USA ab 1978 in der AMA Superbike Championship auf den Asphalt brannten.

Die Massen waren begeistert und die Superbikes der ersten Stunde - Hondas Bol d’Or etwa, Suzukis GS1000S und Katana oder die Kawasaki Z-Modelle – wurden zu einem weltweiten Verkaufsschlager und zu Ikonen der Motorrad-Geschichte.

Den Erhalt und vor allen Dingen die artgerechte Nutzung dieser Ur-Superbikes hat sich die CSBK auf die Fahnen geschrieben und eine Rennserie ins Leben gerufen, die den Glanz und Thrill jener Tage bewahren soll: die CSBK Masters Series. In drei Divisionen wird gemeinsam gefahren und um Meisterschaftspunkte gerungen. Über zehn Rennläufe verteilen sich auf fünf Events pro Jahr.

Zu den Waffen der Wahl gehört dabei alles, was die japanischen Hersteller seinerzeit in die Schlacht geschickt haben und daneben finden bei der CSBK auch die Fahrer alter Spezialrahmen-Schätze mit so klangvollen Namen wie Bimota, Egli, Moto Martin oder Bakker einen adäquaten Spielplatz.

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Neo-Classics für jüngere Fahrzeuge

Garniert wird die ganze Geschichte mit Maschinen vom Schlage einer Yamaha FZ750, der Honda VF750 oder der alten „Knicker“ von Suzuki und auch der einen oder anderen Z-Kawa oder Bol d’Or mit GSX-R 1100-Triebwerk oder was auch immer sonst dem findigen Schrauber im Rahmen des aktuellen Reglements in den Sinn kommt.

Und last but not least sind seit 2013 die sogenannten Neo-Classics mit am Start. Diese Öffnung des Reglements in der Division ”Open Extreme” erlaubt einen günstigen Einstieg in die Classic-Rennerei über jüngere Fahrzeuge, die als direkte Nachfahren der alten Klassiker deren Erbe bewahrt haben.

Gestartet wird in den Divisionen:

  • Vintage (Markteinführung bis 1983 auf 18“-Rädern mit 2-Kolben-Bremse)
  • AMA Legends (AMA Superbike Look-a-Likes, Markteinführung bis 1984 auf  17“-Rädern)
  • Open Extreme (Rahmen bis Modelljahr 1985 - Motoren bis 1988 auch im Marken-Mix + Neo Classics)

Die aktuellen Renntermine der CSBK Master Series 2014:

  • 01.05.2014 Kickoff & Alteisenreiten Motorsportarena Oschersleben
  • 16.-18.05.2014  -  Lauf 1 & 2 beim ADAC Sachsenring Classic
  • 14.-15.06.2014  -  Lauf 3 & 4 Termin fix/Strecke Assen oder Oschersleben
  • 04.-06.07.2014  -  Lauf 5 & 6 bei den Bikers Classics in Spa Francorchamps
  • 01.-03.08.2014  -  Lauf 7 & 8 bei Sparkassen Classic Grand Prix am Schleizer Dreieck
  • 05.-07.09.2014  -  Lauf 9 & 10 beim Moto-Bike Festival am Nürburgring + Abschlussfeier

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