Dakar 1997 (Archivversion)

Afrika pur

Die 19. Auflage der größten Raid-Rallye wird sich ausschließlich in Afrika abspielen - mit Start und Ziel in Dakar. Am Neujahrsmorgen 1997 startet die Rallye ostwärts in Richtung der Wendemarke Agadez im Niger, um 15 Tage später wieder in Dakar anzukommen. Sowohl auf dem Hinweg wie auf dem nicht identischen Rückweg wird es durch die Staaten Senegal, Mauretanien, Mail und Niger gehen. Organisationschef Hubert Auriol sieht der renovierten Dakar mit großem Optimismus entgegen: »Wir werden eine völlig neue Dakar erleben, mit wesentlich erhöhten Sicherheitsstandards.«Um die Orientierungsfähigkeiten der Teilnehmer wieder mehr in den Vordergrund zu stellen, werden alle Fahrer vom Veranstalter mit einheitlich programmierten GPS-Satelliten-Navigationssystemen ausgerüstet, die nur eine grobe Rahmenorientierung bieten. Ob dies allerdings tatsächlich zu wirklich gleichen Bedingungen für alle führen wird, wird sich angesichts talentierter Computer-Spezialisten in allen führenden Teams erst noch zeigen müssen.Das Nenngeld für Teilnehmer und Mechaniker beträgt vor dem 31. Juli 43000 französische Francs (rund 13000 Mark). Potentielle Teilnehmer wenden sich an: Delta 4x4, Dorfstraße 8, 85235 Odelzhausen, Telefon 08134/93020.
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Straßen-EM in Albacete/E (Archivversion) - Wenn Spaniens Blüten blühen

Nicht nur organisatorisch fest in spanischer Hand bleibt die Straßen-EM. In der 125er Klasse wurde auch das dritte Rennen der Saison im spanischen Albacete vom Grand Prix-Altmeister Jorge Martínez auf Aprilia überlegen gewonnen, vor seinem Landsmann José Ramon Ramirez (Yamaha) und dem Italiener Mirko Giansanti (Honda). Sehr erfreulich aus deutscher Sicht waren der vierte Platz von Christian Kellner, ebenfalls auf Honda, und Rang sieben für den Aprilia Deutschland-Junioren Steve Jenkner.Das 250er Rennen wurde bestimmt von dem argentinischen GP-Jungstar Sebastian Porco, der 15 Sekunden vor seinen italienischen Aprilia-Kollegen Franco Battaini und Roberto Rolfo im Ziel war. Um den Ehrenplatz des besten Deutschen wurde es knapp. Gut vier Zehntelsekunden vor Jürgen Oelschläger wurde, ebenfalls auf Honda, Jürgen Lingg Achter.

kurz notiert (Archivversion)

A1-Ring AustriaHart an der Grenze zum Zungenbrecher ist der neue Name für den neuen Österreichring. Aber der Hauptsponsor, die österreichische Post mit ihrer Mobilfunk-Kette A1, besteht darauf. Ansonsten läuft alles planmäßig: Fertigstellung am 15. Juli, erstes Rennen am 28. Juli und Grand Prix Österreich am 4. August.Tunesien-RallyeZu einem Triumph auf breiter Front wurde die Tunesien-Rallye für KTM: Gesamtsieg für Thierry Magnaldi (F) vor Richard Sainct (F); Vierter, bester Privatfahrer und bester Deutscher Thomas Lutz; Neunter und Sieger in der Serienklasse Henk Verkoelen (NL); beste Dame Andrea Mayer (D). Dazu kommen sechs von sieben möglichen Tagesbestzeiten.SpeedwayGleich drei deutsche Fahrer konnten sich in Pfaffenhofen im Viertelfinale der Qualifikation für die Speedway-Einzel-WM 1997 durchsetzen. Gerd Riss siegte ungeschlagen, Grasbahn-Spezialist Robert Barth wurde starker Dritter, und auch Mirko Wolter schaffte als Achter noch den Aufstieg in das Kontinental-Semifinale am 9. Juni im polnischen Bydgoszcz.Super Moto-CupIm ersten Rennen der Nachwuchsklasse der deutschen Super Moto-Szene in Schaafheim siegte Thomas Heidorn (Honda) vor Bernd Schäfer und Joachim Bauer, beide Husqvarna.

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