Das kostet der Einstieg in den Seriensport (Archivversion)

Seriensport gehört zu den kostengünstigsten Motorrad-Sportarten. Ein Beispiel in konkreten Zahlen ist die 1996er Bilanz von Michael Bähr, einem Neueinsteiger mit einer Aprilia RS 250. Für das Motorrad, die notwendigsten Renn-Zubehörteile sowie die komplette Fahrerausstattung gab der Renn-Neuling 14528 Mark aus.Dazu kamen rund 2200 Mark für die Saisonvorbereitung in Form von drei Renntrainings sowie die B-Lizenz für 318 Mark (inklusive ADAC-Mitgliedsbeitrag).Während der Saison 1996 fielen weitere 7200 Mark an für Verschleißmaterialien wie Reifen, Bremsbeläge, Schmier- und Kraftstoff sowie Lebensunterhalt an den Rennwochenenden, An- und Abfahrt.Bähr hatte 1996 eine weitgehend sturzfreie Saison, sodaß dieser Posten kaum zu Buche schlug. Ebenfalls nicht mit eingerechnet sind etwaige Anschaffungskosten für Transportfahrzeug und/oder Anhänger. Zumindest buchhalterisch entlastend wirkt dagegen die Einrechnung eines eventuellen Wiederverkaufs der Maschine, in unserem Fall rund 9500 Mark.

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