Das Projekt

Was lange reift, wird endlich gut – immer wenn Michael Schröder, Redakteur im Ressort Unterwegs von MOTORRAD, in den letzten Jahren für die Reisegeschichten Bilder auswählte und die spannenden Reiseberichte seiner freien Mitarbeiter las, träumte er vom großen Motorrad-Abenteuer. Klar, dass es ihn dabei kaum auf seinem Stuhl hielt. Er fasste den Plan: Ich muss selbst auf Achse! Das Ziel war schnell ausgewählt, nach Südamerika sollte es gehen. Nun musste er noch zwei Personen von seinem Projekt überzeugen: seine Frau Franca und seinen Boss, MOTORRAD-Chefredakteur Michael Pfeiffer. Die eine sollte ihn begleiten, der andere ihm eine Beurlaubung für die anvisierte mehrmonatige Reise bewilligen. Beide Personen gaben grünes Licht – und damit begann das Projekt, konkrete Formen anzunehmen...

Bei der Wahl des Motorrads musste Schröder nicht lange überlegen: Seine BMW R 1100 GS, liebevoll »Monsterkuh« genannt, stand mit diversen Umbaumaßnahmen des Motorradausrüsters Touratech aus Niedereschach für eine größere Reise bereit. Schröders Ehefrau und Reisepartnerin Franca Buzza musste sich hingegen noch nach einem geeigneten Gefährt für die Südamerika-Reise umschauen. Das Resultat: eine BMW F 650 GS, die Buzza preisgünstig erstehen konnte. In den sechs Monaten der Reise durch die extreme Welt der Anden müssen nun beide Motorräder unter Beweis stellen, wie gut sie sich für ein Projekt dieser Art eignen. In den aktuellen Reisereports werden die beiden Fahrer berichten, welches Konzept von Reiseenduro sich durchsetzt: Ein- oder Zweizylinder.

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